Was Polarlichter über Präsenz& Wahrnehmung Führungskräften lehren:
Polarlichter lassen sich nicht planen. Sie erscheinen nicht auf Abruf und folgen keinem Zeitplan. Sie zeigen sich nur dann, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. In der Nacht am 19.01.2026 21:46h, in der sie über unserem Dorf sichtbar waren, war etwas ganz Besonderes da.
Viele hätten sie sehen können. Aber nur wenige taten es.
Still werden. Hinschauen, ohne zu erwarten.
Warum wir das Wesentliche oft übersehen
Im Alltag sind wir selten wirklich abwesend. Wir sind vielmehr permanent gebunden. Gedanklich beschäftigt, emotional unter Spannung, innerlich auf Reaktion eingestellt. Diese Form von Dauerfokus ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eine Folge von Verantwortung und Komplexität.
Doch sie hat ihren Preis.
Je stärker wir versuchen, alles im Griff zu behalten, desto enger wird unsere Wahrnehmung.
Feinheit geht verloren.
Nuancen verschwinden.
So kann selbst etwas Außergewöhnliches direkt vor unseren Augen liegen, ohne dass wir es bemerken.
Wahrnehmung braucht keinen Druck
Polarlichter reagieren nicht auf Wunsch oder Willenskraft. Sie entstehen nicht, weil jemand sie sehen will. Sie zeigen sich, wenn äußere und innere Bedingungen stimmen. Dasselbe gilt für Klarheit in Führung und Selbstführung. Sie entsteht nicht durch Anstrengung, sondern durch innere Ordnung. Und auch nicht durch mehr Denken, sondern durch weniger innere Spannung.
Klarheit ist kein Produkt von Kontrolle.
Sie ist eine Folge von Präsenz.
Führung beginnt im inneren Zustand
Führung wird oft mit Aktivität gleichgesetzt.
Mit Entscheidungsstärke, Handlungsfähigkeit und sichtbarer Präsenz.
Doch das, was wirklich trägt, liegt darunter.
Es zeigt sich darin, wie ruhig jemand bleibt, wenn Situationen unklar werden.
Wie offen jemand zuhört, wenn Kontrolle nicht mehr greift.
Wie bewusst jemand wahrnimmt, bevor er reagiert.
Diese Form von Führung ist kein erlerntes Verhalten.
Sie ist ein innerer Zustand.
Und dieser Zustand hängt unmittelbar mit dem Nervensystem zusammen.
Warum das Nervensystem entscheidet, was wir wahrnehmen
Ein dauerhaft aktiviertes Nervensystem ist auf Schutz und Handlung ausgerichtet. Es scannt nach Risiken und reagiert schnell.
Feine Signale haben darin kaum Platz. Erst wenn innere Spannung nachlässt, verändert sich etwas.
Der Atem wird tiefer.
Der Blick weiter.
Der Körper kommt zur Ruhe.
In diesem Zustand wird Wahrnehmung wieder möglich. Nicht nur im Außen, sondern auch im Inneren.
So wie bei den Polarlichtern.
Sie waren da.
Sichtbar wurden sie nur für jene, die still genug waren, um sie wahrzunehmen.
Was das für moderne Führung bedeutet
In einer komplexen Welt fehlt es nicht an Wissen. Es fehlt an innerer Verfügbarkeit. Führung braucht Räume, in denen nichts optimiert werden muss.
Keine Rolle gespielt wird.
Kein Ergebnis erwartet wird.
Räume, in denen das Nervensystem regulieren darf und Wahrnehmung zurückkehrt.
Klarheit entsteht dort nicht, weil etwas hinzugefügt wird.
Sondern weil etwas wegfällt.
Wenn wir aufhören zu suchen
Polarlichter erinnern daran, dass sich das Wesentliche nicht erzwingen lässt. Es zeigt sich, wenn wir nicht mehr suchen.
Wenn wir anwesend sind.
Wach.
Still.
So beginnt innere Führung.
Manche Erkenntnisse lassen sich nicht denken. Sie wollen erfahren werden.
TEAM RESET mit Alpakas schafft genau solche Räume.
Räume, in denen Nervensysteme zur Ruhe kommen,
Präsenz wieder spürbar wird und Zusammenarbeit sich neu ausrichtet.
Durch Natur, Alpakas, Stille und ehrliche Resonanz.
Wer Führung nicht weiter optimieren, sondern von innen klären möchte, findet hier an der Lübecker Bucht einen Ort,
an dem Veränderung möglich wird.
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Mareike Hummel
Executive Training| Founder Alpaka Residenz Hummeltamm


