Julia’s Geschichte ist eine, in der du Klarheit findest, wenn du narzisstischen Missbrauch erlebt hast. Julia wuchs bei einer narzisstischen Mutter auf, deren Bedürfnisse immer Vorrang hatten, und fand sich immer wieder in narzisstischen Beziehungen, in denen sie ihre eigenen Bedürfnisse unterdrückte. Doch was sie jahrelang ignorierte, war die unterdrückte Wut, die sich in ihrem Inneren aufbaute.

Die unsichtbare Last: Unterdrückte Wut

Unterdrückte Wut ist ein verborgenes Gefühl, das wir oft nicht bewusst wahrnehmen oder kontrollieren können. Es ist wie ein Vulkan, der unter der Oberfläche brodelt, und Julia spürte diese brodelnde Wut seit ihrer Kindheit. Ihre Mutter war das Zentrum ihrer Welt, und ihre eigenen Bedürfnisse wurden nie beachtet. Um geliebt und akzeptiert zu werden, unterdrückte Julia ihre Wut und lernte, sich selbst zurückzustellen.

Aber unterdrückte Wut kommt selten allein. Sie hat oft tiefe Wurzeln in der Vergangenheit, insbesondere in der Kindheit. Wenn wir unsere Wut nicht ausdrücken dürfen, kann sie sich in uns festsetzen und zu körperlichen Symptomen führen.

Wie unterdrückte Wut unsere Gesundheit beeinflusst

Unterdrückte Wut manifestiert sich auf vielfältige Weise im Körper. Bei Julia äußerte sie sich oft in Form von Kopfschmerzen, Schlafproblemen und Magenbeschwerden. Sie durchlebte ständige Erschöpfung und Stress, ohne die genaue Ursache zu kennen. Diese körperlichen Symptome sind nur einige Beispiele für die Auswirkungen von unterdrückter Wut.

Die Forschung hat gezeigt, dass chronischer Stress aufgrund unterdrückter Emotionen das Immunsystem schwächen und das Risiko für ernsthafte Erkrankungen erhöhen kann. Daher war es für Julia von entscheidender Bedeutung, sich ihrer unterdrückten Wut bewusst zu werden und Wege zu finden, sie zu bewältigen.

Es ist faszinierend zu erkennen, wie Emotionen unsere körperliche Gesundheit beeinflussen können, insbesondere in Bezug auf die Leber und die Galle. Der Ausdruck “Mir kommt die Galle hoch” verdeutlicht diese Verbindung.

Die Leber, die für die Entgiftung verantwortlich ist, leidet, wenn wir Wut unterdrücken. Die dauerhafte Belastung durch unterdrückte Emotionen kann Verdauungsprobleme, Müdigkeit und ein geschwächtes Immunsystem auslösen.

Die Galle, die im Verdauungsprozess eine Rolle spielt, kann metaphorisch für die Freisetzung aufgestauter Emotionen stehen. Wenn wir uns erlauben, unsere unterdrückte Wut zu spüren und auszudrücken, fühlt es sich an, als ob die lange gestaute Galle endlich frei fließt, was Erleichterung bringt.

Die Verbindung zwischen Emotionen und inneren Organen hat tatsächliche Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Daher ist die Befreiung unterdrückter Wut entscheidend für unsere emotionale und körperliche Gesundheit.

Die Schatten der Vergangenheit und der Tanz der unterdrückten Emotionen im Hier und Jetzt

Julias Kindheit bei ihrer narzisstischen Mutter hinterließ nicht nur unterdrückte Wut, sondern auch ein Bindungstrauma. Bindungstrauma entsteht oft in Beziehungen, in denen unsere emotionalen Bedürfnisse nicht erfüllt werden. In Julias Fall führte ihre Mutter eine einseitige Beziehung, bei der sie Julia ausnutzte, anstatt ihr Liebe und Unterstützung zu geben.

Die unterdrückte Wut, die Julia fühlte, war eng mit diesem Bindungstrauma verbunden. Sie hatte gelernt, dass ihre Bedürfnisse unwichtig waren und dass sie keine Grenzen setzen durfte. Dies führte dazu, dass sie sich immer wieder in toxische/ narzisstische Beziehungen verstrickte, in denen sie erneut unterdrückt wurde.

Hinter der unterdrückten Wut verbirgt sich oft eine Vielzahl von komplexen Emotionen und Erfahrungen. Hier sind einige wichtige Aspekte, die hinter der unterdrückten Wut stehen können:

  1. Angst vor Ablehnung: Menschen, die in narzisstischen oder dysfunktionalen Familien aufgewachsen sind, haben oft Angst davor, abgelehnt oder verlassen zu werden. Diese Angst kann dazu führen, dass sie ihre Wut unterdrücken, um Konflikte zu vermeiden und die Beziehung aufrechtzuerhalten.
  2. Schuldgefühle: Oftmals fühlen sich Menschen schuldig, wenn sie Wut empfinden oder ausdrücken, insbesondere in Beziehungen, in denen sie gelernt haben, dass ihre eigenen Bedürfnisse unwichtig sind. Diese Schuldgefühle können dazu führen, dass sie ihre Wut weiterhin unterdrücken.
  3. Mangelnde emotionale Bildung: In vielen Fällen haben Menschen nie gelernt, wie man gesunde emotionale Ausdrucksformen entwickelt. Sie haben möglicherweise nie gelernt, wie man Wut konstruktiv ausdrückt, ohne anderen Schaden zuzufügen.
  4. Selbstverleugnung: Menschen, die unterdrückte Wut erleben, neigen dazu, sich selbst zu vernachlässigen und ihre eigenen Bedürfnisse hintenanzustellen. Sie glauben oft, dass sie nicht das Recht haben, für sich selbst einzustehen.
  5. Muster aus der Kindheit: Die Erfahrungen in der Kindheit prägen oft, wie wir mit unseren Emotionen umgehen. Wenn in der Kindheit Wut unterdrückt oder bestraft wurde, kann dies zu einem Muster werden, das sich im Erwachsenenalter fortsetzt.

Die Auseinandersetzung mit diesen tief verwurzelten Emotionen und Überzeugungen kann ein wichtiger Teil des Heilungsprozesses sein.

Die unsichtbare Falle: Wenn unterdrückte Wut und Co-Abhängigkeit Hand in Hand gehen

Die Verbindung zwischen unterdrückter Wut und Co-Abhängigkeit ist tiefgreifend. Co-Abhängige Menschen neigen dazu, ihre eigenen Bedürfnisse und Gefühle zu vernachlässigen, während sie sich ganz auf die Bedürfnisse ihres Partners konzentrieren, somit werden sie zum Magnet für toxische/ narzisstische Beziehungen. Julia fand sich oft in solchen toxischen/ narzisstischen Beziehungen wieder, in denen sie versuchte, ihren Partner, Freundin, Arbeitskollegen, Eltern & Chef etc. pp glücklich zu machen, selbst wenn es bedeutete, ihre eigenen Bedürfnisse zu ignorieren.

Unterdrückte Wut ist ein zentrales Merkmal der Co-Abhängigkeit. Wir unterdrücken unsere Wut, um Konflikte zu vermeiden und unseren Partner nicht zu verärgern. Doch auf lange Sicht kann dies zu einem Teufelskreis führen, der unsere Beziehungen und unsere psychische Gesundheit belastet.

Der Weg der Achtsamkeit: Innere Akzeptanz

Julia begann ihre Reise zur Heilung, indem sie sich ihrer unterdrückten Wut bewusst wurde. Sie erkannte, dass es an der Zeit war, ihre Gefühle anzuerkennen und auszudrücken. Dies war anfangs ein beängstigender Schritt, da sie sich jahrelang daran gewöhnt hatte, ihre Wut zu unterdrücken, um Konflikte zu vermeiden.

Aber Wut ist ein natürliches Gefühl, das uns auf Gefahren aufmerksam macht und uns dazu auffordert, unsere Grenzen zu verteidigen. Julia begann damit, Tagebuch zu führen und sich ihre Wut von der Seele zu schreiben. Sie suchte auch Unterstützung und fand mit einem gezielten Achtsamkeitstraining in die Selbstheilung.

Denn durch das regelmäßiges Achtsamkeitstraining erzielte Julia bedeutende Fortschritte. Sie erkannte, dass sie nicht die Kontrolle über ihre aufkommenden Emotionen hat. Doch durch die Praxis der Achtsamkeit fand sie einen Weg, bewusster und friedvoller mit ihnen umzugehen. Anstatt ihre Wut zu unterdrücken oder vor ihr zu fliehen, erlaubte sie sich selbst, diese Emotion zu akzeptieren.

Diese innere Akzeptanz führte zu einem tiefen inneren Frieden, den Julia zuvor nie erlebt hatte. Aber sie erkannte auch, dass innere Akzeptanz nicht gleichbedeutend mit Passivität ist. Durch die Achtsamkeitspraxis lernte sie, ihre Wut auf gesunde Weise auszudrücken und klare Grenzen zu setzen. Sie erfuhr die erstaunliche Freiheit, sich selbst zu erlauben, einfach sie selbst zu sein, ohne ihre Bedürfnisse zu vernachlässigen.

Wut, Grenzen, Selbstachtung und Selbstwertgefühl

Die Befreiung ihrer Wut führte nicht nur zu einer emotionalen Entlastung für Julia, sondern auch zu einer Verbesserung ihrer Lebensqualität. Sie lernte, Grenzen zu setzen und für ihre eigenen Bedürfnisse einzutreten. Ihre Selbstachtung und ihr Selbstwertgefühl erholten sich allmählich, da sie erkannte, dass sie es wert war, glücklich und erfüllt zu sein.

Wut kann ein mächtiges Werkzeug sein, um unsere Beziehungen zu transformieren und unsere eigenen Bedürfnisse zu respektieren. Julia lernte, wie man gesunde Konflikte bewältigt und wie man für sich selbst einsteht, ohne sich schuldig zu fühlen.

Die Geschichte von Julia zeigt uns, wie wichtig es ist, unsere unterdrückte Wut anzuerkennen und mit Hilfe von einem gezielten Achtsamkeitstraining zu heilen. Unterdrückte Emotionen wie Wut können uns in toxischen/ narzisstischen Beziehungen gefangen halten und unsere Gesundheit & Lebensenergie beeinträchtigen.

Die Befreiung der Wut kann der erste Schritt zur Heilung sein…

Möge die Liebe auf deinem Weg immer der Wegweiser sein.

Deine Mareike Hummel

Founder Alpaka Residenz Hummmeltamm| Transformations Coach| Spiritual Mentoring| Intuitive Healing & Energiearbeit| Verkörperung & Umsetzung


Hey, ich bin Mareike Hummel und begleite als Spiritual Mentorin mit Leidenschaft empathische Männer und Frauen 40+ auf ihrem Weg zum Liebesglück, insbesondere jene, die im Job erfolgreich brillieren, aber in der Liebe auf den Narzissmus Magnet stoßen. Gemeinsam haben wir die Geheimnisse emotionaler Heilung gelüftet und transformative Schritte unternommen, um Hindernisse zu überwinden und zu erfüllenden Beziehungen zu gelangen. Wenn du bereit bist, dein Liebesleben zu transformieren und dich von alten Mustern und Energien deines Beziehungskarmas zu befreien, dann bist du hier genau richtig!

Erfahre mehr über in meiner Community: ❤️Liebesglück statt Narzissmus Magnet, befreie dich aus emotionaler Manipulation und finde dein starkes Ich in glücklichen Beziehung- Hier geht’s zur Community