An dieser Stelle dürfen wir uns zuerst mal bewusst machen, dass in vielen unserer Familien noch die Nachkriegsenergie steckt. Viele unserer Ahnen haben die schlimmsten Erlebnisse und Ereignisse des Krieges, der Flucht, der Hungersnot usw. nie körperlich, emotional und seelisch aufgearbeitet. Sie sind zu traumatisierten Menschen geworden und gaben unbewusst ihr Trauma von Generation zu Generation weiter.

Durch die ständige Inanspruchnahme ihrer Überlebensstrategien von Kampf-Flucht-Erstarrung-Unterwerfung ist ihr Verhalten so abgestumpft, dass sie ihr ungelöstes Trauma aus der Vergangenheit und den Schmerz ihrer gegenwärtigen Entfremdung kaum noch wahrnehmen. Sie haben aufgehört sich mit ihren Gefühlen zu verbinden.

Als Frauen haben wir außerdem häufig eine hohe energetische Loyalität gegenüber der Frauenlinie (Ahnenlinie) in unserer Familie. Wir wiederholen auf eine bestimmte Art und Weise, was unsere Mutter, Großmutter und Urgroßmutter gemacht haben und übernehmen damit Emotionen, die eigentlich gar nicht zu uns gehören. (gleiches gilt für Männer)

Wir durchlaufen diese Muster der Generationen weiter und weiter, weil wir Angst haben, diese Frauen zu verraten, wenn wir es anders machen als sie. Mit diesem Muster geben wir allerdings einen verletzten inneren Anteil von Frau zu Frau weiter. Heute haben wir die Möglichkeit, diesen Anteil zu heilen und das Muster zu durchbrechen. (gleiches gilt für Männer)

Jeder trägt in seiner Familie ein Ahnenthema, was von Generation zu Generation weitergegeben wird. Und das Thema heißt: Verletzte Menschen verletzen Menschen

Aus diesem Grund ist die Menschheit wahrscheinlich ihren normalen Gefühlszuständen noch nie so entfremdet gewesen, wie im 21. Jahrhundert. Noch nie waren so viele Menschen emotional derart abgestumpft und verfallen ständig in Überlebensstrategien von Kampf-Flucht-Erstarrung-Unterwerfung, um mit ihren Trauma und der verletzten Gefühlen aus der Kindheit umzugehen.

Ganz unbewusst verfallen sie in die nachteiligen Eigenschaften der Überlebensstrategien wie z.B. sich ablenken mit TV, Shoppen, Sex, Alkohol, Perfektionsmus, ständig am Arbeiten, rastlos, gehetzt, narzisstisch, kämpferisch, dissoziativ, ohnmächtig, Couch Potates, geistig abwesend, Einsiedler, Co-Abhängig, Fußabtreter, unterwürfig, Selbstverlust der eigenen Bedürfnisse und Wünsche, Selbstaufopferung

Die Lösung heißt emotionale Heilung: Verbinde dich wieder mit deinen Gefühlen und mit deinem Herzen!

In meinen Seminar- und Coaching Programmen ist vielen Coachees und Seminarteilnehmer bewusst geworden, dass sie große Aha-Erlebnisse hatten, als sie bereit waren sich wieder mit allen Gefühlen zu verbinden und dazu hilfreiche Tools an die Hand bekommen haben, um sich selbst zu stabilisieren und zu empowern.

Denn solange wir nicht bereit sind alle Emotionen unterschiedlos in uns zu akzeptieren, kann es kein Ganzsein, kein echtes Wohlbefinden und kein stabiles Selbstwertgefühl geben. Ein starkes Selbstwertgefühl hast du, wenn du in all deinen emotionalen Zuständen dein Herz offenhalten kannst.

Echtes Wohlbefinden, Leichtigkeit, Gelassenheit, Fülle Glück, Harmonie und Gesundheit entstehen nur, wenn du dich auch selbst lieben, achten kann und dein Herz offen bleibt, obwohl du gerade in diesem Moment in einem Gespräch, Situation, Erlebnis emotional verletzt wurdest, was bei den unausweichlichen Verlusten, Ablehnungen, Einsamkeiten, Verwirrungen und unkontrollierbaren Ungerechtigkeiten in der Welt der traumatisierten Menschen ein kontinuierliches Achtsamkeits-Training bedeutet.

Mit einem kontinuierlichen Achtsamkeits-Training bekommst du wieder Zugang zu deiner Gefühlswelt und du lernst auch negativen Gefühlen Raum zu geben. Du erlernst Stabilität und Vertrauen in dein eigenes Emotionsmanagement und gewinnst an neuer innerer Stärke.

Deine Gefühle sind wie das Wetter, einfach wechselhaft

Der erste heilsame Schritt, um sich vertrauensvoll wieder mit allen positiven und negativen Gefühlen zu verbinden, ist das Bild vom Wetter. Denn unsere Stimmung ist genauso wie das Wetter, wechselhaft. Wenn du auf deinen inneren Wetterbericht hörst, ermöglicht dir, deine Erfahrungen und Erlebnisse anzunehmen und sie besser zu verstehen.

Wichtig dabei ist zu verstehen, dass du nicht ein Gefühl bist, sondern, dass du ein Gefühl hast.

Gefühle sind eine Reaktion auf etwas, dass du denkst, tust oder erlebst. Gefühle sind immer körperlich fühlbar z.B. im Magen, im Herzen, Rücken

Unangenehme Gefühle möchtest du sicherlich ganz schnell wieder loswerden und schöne Gefühle möchtest du bestimmt für immer behalten. Das Wetter am Himmel zieht auch täglich vorüber, genauso ist es mit deinen Gefühlen. Sie kommen und gehen wie das Wetter am Himmel.

Wenn du das Gefühl körperlich spürst, folgen meistens deine Gedanken dazu. Deine Gedanken erzählen dir Geschichten wie: „Wenn ich jetzt den anderen zeige, dass ich traurig bin, werde ich als Heulsuse abgestempelt.“ Bewerte deine Gefühle nicht, als wären sie nicht in Ordnung. Dadurch bekommst du dann ein Gefühl von „Ich bin nicht in Ordnung“.

Gefühle kommen und gehen, wie das Wetter am Himmel. Du bist in Ordnung mit all deinen Gefühlen!

Was das universelle Gesetz der Polarität mit Gefühlen zu tun hat?

Es gibt das hermetische/universelle Gesetz der Polarität, das besagt alles hat 2 Pole wie z.B. Ebbe/ Flut— Hell/ Dunkel— gerecht/ungerecht

Wir alle dürfen wieder lernen, dass wir zwischen 2 Polen auch in unserer Gefühlswelt hin- und her pendeln. Denn woher weißt du was gerecht ist, wenn du nie Ungerechtigkeit erfahren hast?

Von daher ist es total menschlich und gesund, dass die eigene Stimmung zwischen Extremen wie fröhlich und traurig, begeistert und niedergeschlagen, liebevoll und zornig, vertrauensvoll und misstrauisch, mutig und ängstlich hin und her schwankt.

Sich nur mit den positiven Gefühlen zu identifizieren, heißt letztendlich, dass wir in einem leblosen emotionalen Zwischenreich landen und uns unglücklich und erfüllt fühlen. Die meisten Menschen leben genau in diesem “Zwischenbereich” und wirken oft unnatürlich und unecht wie Plastikblumen.

Um zu Überleben fixiert man sich nur noch auf eine Überlebensstrategie Kampf-Flucht-Erstarrung oder Unterwerfung und die anderen verkümmern, so dass man keinen Zugriff darauf mehr hat. Man gibt jegliche Abwehr ab oder lebt in Co-Abhängigkeit in einer toxischen Beziehung, ist zum Gaming-Freak oder Couch Potates geworden oder ist ständig beschäftigt und lässt keine Entspannung mehr zu.

Mit fortschreitender Zeit dient uns eine gewohnheitsmäßige Überlebensstrategie auch als Ablenkung von der nörgelnden Stimme des inneren Kritikers und den dazugehörigen schmerzhaften Gefühlen. Die ständige Inanspruchnahme dieser Überlebensstrategie in unserer Verhaltensweise stumpft uns innerlich ab, so dass wir unser ungelöstes Trauma aus der Vergangenheit und den Schmerz unserer gegenwärtigen Entfremdung kaum noch wahrnehmen- Wir hören auf zu fühlen!

Alle Gefühle üben eine wichtige Funktion in unser Psyche aus

Wut, Niedergeschlagenheit, Neid, Traurigkeit, Angst, Misstrauen usw. sind ein so normaler Teil unserer Leben. Dennoch nehmen wir sie als gemiedenen und beschämenden Gefühle wahr. Genau das ist so tragisch, denn alle Gefühle üben eine wichtige Funktion in unserer Psyche aus und dienen als gesunden Selbstschutz.

Denn wenn wir keinen Zugang zu unseren unangenehmen und schmerzlichen Gefühlen haben, fehlt uns ein grundlegender wichtiger Teil unserer Fähigkeiten. Wir können keine Ungerechtigkeiten, emotionalen Missbrauch oder fremde Vernachlässigung in unserem sozialen Umfeld wahrnehmen.

Beispiel: Wer keine Traurigkeit empfinden kann, weiß oft nicht, wann er schlecht behandelt oder ungerecht ausgegrenzt wird. Wer seinen normalen wütenden und ängstlichen Reaktionen nicht empfinden kann, läuft Gefahr, sich selbst schlecht zu behandeln oder sich schlecht behandeln zu lassen.

So werden Grenzen überschritten und man erduldet emotionalen und körperlichen Missbrauch. Das ist auch der Grund, warum gerade hochsensible/ empathische Menschen Energie-Räuber immer wieder toxische/narzisstische Personen in der Partnerschaft/ im Job/ in Freundschaften, wie ein Magnet anziehen und in eine Opfer-Täter-Rolle fallen. (Blogbeitrag: Täter-Opfer-Spiel: Wie komme ich endlich aus der Opferrolle raus?)

Das Fühlen verhilft uns wieder gesunde Grenzen im Leben zu setzen?

  • Wie fühle ich mich gerade selbst?
  • Was sind gerade meine Bedürfnisse?
  • Wann brauche ich eine Pause, um meine leeren Akkus vom ständig beschäftigt sein wieder aufzuladen
  • Sich von Energie-Räubern (toxischen Menschen) distanzieren, die einem wertvolle Lebensenergie absaugen
  • Wann hat meine Empathie eine Grenze?
  • Wann hat meine Selbstaufopferung und Hilfsbereitschaft eine Grenze?

Wie du deine Selbstheilungskräfte aktivierst

und endlich aus deiner emotionalen nicht Verfügbarkeit aussteigst

  • nicht mehr vor deinen negativen Emotionen weglaufen und in Überlebensstrategien Kampf-Flucht-Erstarrung-Unterwerfung verfallen
  • Körperarbeit, sich mit seinen körperlichen Empfindungen wieder verbinden
  • Lernen durch Entspannung sich wieder sicher und getragen zu fühlen
  • Erdung, wie finde ich neue Sicherheit und Vertrauen, wenn heftige Emotionen aufsteigen
  • Meditationen, die die Achtsamkeit fördern
  • Chiropraktiker, Akupunktur, Shiatsu, Osteopathie
  • Yoga

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Ich hoffe, dass ich dich heute mit diese Blogartikel inspirieren konnte, einmal tiefer hinter die Fassade der Menschheit im 21 Jahrhundert zu schauen.

Mareike Hummel

Energie Coach/ Founder Alpaka Residenz Hummeltamm


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